Der ,,Imkerverein Wittenberg" wurde am 11. Februar 1911 gegründet.
Belege aus dieser Gründungszeit stehen nicht mehr zur Verfügung.
Sie sind in den Wirren des Kriegsendes 1945 verloren gegangen.
Die Gründungszeit des Vereins war in Wittenberg gekennzeichnet
durch die zunehmende Industrialisierung, durch den Aufbau und die Ansiedlung
neuer Fabriken im Raum Wittenberg. Die Zahl der Einwohner lag bei 15 -
20 000.
Die Gründung des Vereins verfolgte damals besonders folgende Ziele:
Sicherung
und Verbesserung des Honigabsatzes
Interessenvertretung
der Mitglieder
Erfahrungsaustausch
und Schulung der Mitglieder
Diese Ziele gelten auch heute noch. Als weitere Ziele und Aufgaben,
die sich der Verein vorgegeben hat, sind zu nennen:
Schutz,
Pflege, Neupflanzung und Bewahrung der natürlichen Flora mit dem Wissen,
die Leistungen
der Biene bei der Bestäubung der Blüten weit größer
sind, als der Ertrag
an Honig und
anderen Produkten dieses Insekts.
Schutz
vor Krankheiten und Seuchen. |
Im Jahre 1947 wurde der Imker-Verein in den ,,Zentralverband der Kleintierzüchter,
Fachabteilung Imker" eingegliedert. Unter den Bedingungen in. der damaligen
DDR stieg bis 1990 die Mitgliederzahl auf bis zu ca. 100 Imker und einen
Völkerbestand von etwa 2000 Völkern.
Nach der Eingliederung der Ostdeutschen Länder
in die Bundesrepublik Deutschland gründete sich der heutige am 18.
Juli 1990.
IMKERVEREIN WITTENBERG e.V.
Gegenwärtig gehören dem Verein 30 Mitglieder an, die ca. 350
Bienenvölker betreuen.
Der Verein hält monatliche Vereinsversammlungen ab in den Räumen
des Kulturbund e.V. in Wittenberg.
Dort werden aktuelle Fragen zur Bienenhaltung, Bienengesundheit, Honigernte
und -vermarktung und anderen Themen beraten.
Seit 1979 hat das Amt des Vorstandsvorsitzenden Herr Werner Goering
durch Wahl übertragen bekommen. |
Vorsitzender Werner Goering
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