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Interessengruppen des Kulturbundes
Denkmalkultur und Wandern
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Unsere Gruppe vereinigt die Mitglieder der ehemaligen IG Heimatgeschichte, Denkmalpflege und Wandern. In langjähriger Verbundenheit treffen wir uns zu Gesprächsrunden, Vorrträgen, Stadtbesichtigungen und Wanderungen, um die nähere und weitere Umgebung unserer Heimat zu erkunden.
Wir befassen uns mit der Geschichte und Kultur denkmalgeschützter Städte, bilden und erfreuen uns an der überlieferten Kunst der vergangenen Zeiten.
Dazu tragen auch unsere jährlichen Exkursionen bei, die uns oft in kulturgeschichtlich bedeutende Städte führen.
In Vorträgen und Diaschauen werden Geschichte , Kunstgeschichte und Kulturlandschaften des In- und Auslandes nahegebracht.
Unsere monatlichen Wanderungen führen uns in die nähere und weitere Umgebung Wittenbergs und fördern den Sinn für Heimatgeschichte und Natur.
So urteilt die Presse:
Fidele Truppe auf Schusters Rappen 
NATUR Wanderfreunde schnüren einmal pro Monat die Stiefel und begeben sich gemeinsam auf Tour.
VON MARCEL DUCLAUD

WITTENBERG/MZ- Eine Strecke von 20 Kilometern? „Kein Pro- blem für mich“, bemerkt Thea Krüger und scheint sich ein wenig über die Frage zu wun- dern. Dass sie 82 Jahre alt ist, glaubt man kaum. Frau Krüger macht einen überaus fitten Eindruck. „Natur und Wandern sind meine Ideale“, sagt sie. Das könnte ein Grund sein. Sie ist im Übrigen an diesem Morgen nicht die einzige über 80-jährige, sie sich von Apollensdorf auf den Weg nach Reinsdorf macht. Auch Margot Pissarek ist dabei. Die Wittenbergerin geht zwei Mal pro Woche walken und so stellt die Strecke keine sonder- lich große Herausforderung dar.


Die Wittenberger Wanderfreunde vor dem Start - links im Vordergrund: Rosemarie Geinitz.
  Welt erblickte. Regina Müller 
ist schon immer viel gelau fen, 
sie hat 16 Jahre lang die MZ ausgetragen. Jetzt freut sie sich über den Zusammenhalt: „Die Leute sind freundlich, man kann sich auf sie verlassen. Das findet man nicht so oft.“ Zu den wenigen Männern zählt der 73-jährige Manfred Berger. 
„Das Laufen in der Gruppe aktiviert. Und als alter Knabe muss man unter Leute kommen“, begründet er seine Teilnahme.
Dass das Wandern ein bisschen aus dem Blick gerät gegenüber dem allgegenwärtigen Fahrrad- tourismus, beklagt Rosemarie Geinitz. „Viele Wege sind inzwischen asphaltiert. Das tut den Füßen nicht so gut. Weshalb sie sich vom Luther- Pilgerweg 
 „Natur und Wandern 
sind meine Ideale.“
 Thea Krüger

Fast 30 Wanderfreunde haben sich an diesem Samstag an der Haltestelle „Hirschsprung“ versammelt, meist Frauen, nur wenige Männer sind dabei. Es ist eine fidele Truppe, die öfter zusammen kommt, um auf Schusters Rappen die Gegend zu erkunden. Sie fußt auf der beim Kulturbund angesiedelten 

„IG Wandern“, die es seit mehr 
als 30 Jahren gibt. Gegründet hat sie einst der Kreiswegemeister Walter Kemnitz, der Schutzhütten baute und Wege markierte.
„Er kam“, weiß Rosemarie Geinitz, „aus der christlichen Wander- jugend und ist immer gern gelaufen. Irgendwann entstand dann die Gruppe.“ Das gemein- same Wandern sei nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch für die Seele, sagt die Witten- bergerin, die später die Organi- sation übernommen hat und
 gemeinsam mit anderen die Touren vorbereitet. Sie hat mit- gezählt und kommt auf die 325. Wanderung, die am vergangenen Wochenende stattfand. Meist schnüren die Naturfreunde einmal pro Monat die Stiefel. Im Januar etwa ging es nach Gallin, im März sind Ochsenkopf und Radis das Ziel, im April das Technikum Hugo Junkers in Dessau, im Mai stehen Euper, Woltersdorf und Bülzig auf dem Programm, im Juni wartet eine „Kunstwanderung“ von Wiesenburg nach Belzig. . Die Strecken für die stets öffentlichen Wanderungen bewegen sich bei 18 bis 20 Kilometer. Und dass nicht nur stur gelaufen wird, versteht sich von selbst. Rosemarie Geinitz: „Einer weiß was über Vögel zu erzählen, der andere kennt Pflanzen, der dritte versteht was von Literatur.“ Sie singen zudem und trinken auch schon mal ein Gläschen. Etwa einen Kräuterschnaps, den hat Herma Köhn dabei, sie möchte anstoßen auf ihren Urenkel Carl, 
der Ende Januar das Licht der
ein wenig enttäuscht zeigt 
- „der ist eher was für Radfahrer“. Ein anderes Problem ist für sie 
der Mangel an Gruppenrabatten bei (Privat)bahn- und Busverkehr. Was Rabatte betrifft, hat auch Ingeborg Mucke eine Überlegung angestellt. Sie findet: „Wir tun 
hier eine Menge für unsere Gesundheit. Eigentlich müsste 
das mit niedrigeren Kranken- kassenbeiträgen honoriert werden.“

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Veranstaltungsplan 1. Halbjahr 2009

Veranstaltungen
 Mo. 05.01.09   15.30 Uhr   Lichtbildervortrag (Gerda Pelz)
Regensburg, die alte Reichsstadt
 Mo. 02.02.09   15.30 Uhr   Lichtbildervortrag (Gerda Pelz)
Von Passau über Linz zur Wachau
 Mo. 02.03.09   15.30 Uhr   Lichtbildervortrag (Frau Hackl)
   In der Bergwelt Südtirols
 Mo. 06.04.09   15.30 Uhr   Lichtbildervortrag (Gerda Pelz)
   Kunst- und Kulturstadt Wien
 Mo. 04.05.09   15.30 Uhr   Lichtbildervortrag (Gerda Pelz)
   Budapest, die Perle an der Donau
 Sa. 16.05.09  Exkursion

Die Veranstaltungen finden in den Räumen des Kulturbundes statt.

Tel.:  Gerda Pelz   483016

 Wanderungen
Die. 06.01.09  10.00 Uhr   Wittenberg-Gallin-Wittenberg,
 Treffp.: 10.00 Uhr Luthereiche
 Sa. 07.02.09  09.25 Uhr    Apollensdorf-Nudersdorf-Reinsdorf,
 Treffp.: 09.25 Uhr Bushaltestelle 
  Hirschsprung (Busnr. 300)
 Sa. 07.03.09  08.46 Uhr   Gräfenhainichen-Ochsenkopf-Radis
 Sa. 04.04.09  08.11 Uhr   Dessau-Technikmuseum "Hugo Junkers"
Abf. 08.011 Uhr Hbf. Wittenberg
 Sa. 02.05.09  09.21 Uhr  Wittenberg-Euper-Woltersdorf-Bülzig
Treff.: 09.21 Uhr Bushaltestelle Joh.-
Runge-Weg, Rucksackverpflegung!
 Sa. 06.06.09  08.11 Uhr  Kunstwanderung Wiesenburg-Belzig
Abf. 08.11 Uhr Hbf. Wittenberg

Änderungen sind möglich,
Bitte 20 Min. vor Zugabfahrt anwesend sein.

Tel.: Rosel Geinitz  482628

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